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Wenn Kitas
Busse wären.
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Kitas in NRW müssen nachhaltig und auskömmlich finanziert werden!
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Das ist leider nicht so. Deshalb fordern Wohlfahrtsverbände und Bündnisse in NRW Korrekturen in den Rahmenbedingungen und der Finanzierung von Kitas. Wie die Finanzierung von Kitas in NRW aufgebaut ist, können Sie sich hier anschauen: Kita_Finanzierung on Vimeo
Aktuell schlagen die Wellen hoch, weil die Landesregierung Nordrhein-Westfalen eine Reform des Kinderbetreuungsgesetzes (KiBiz) plant. Denn die geplanten Maßnahmen stoßen auf heftige Kritik von Fachverbänden, Trägern und Experten.
Nicht zuletzt die Finanzierung bleibt weiterhin ungelöst. Marcus Bracht, Geschäftsführer der educcare Bildungskindertagesstätten, erklärt: „Mit der anachronistischen, unzureichenden Finanzierung des KiBiz bleiben alle Risiken vor allem bei den freien Trägern. Das Land fordert nur. Wer aber Qualität will, muss sie vollständig finanzieren.“
Kritikpunkte im Überblick
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- Qualitätsverlust durch Kern- und Randzeiten: Die Einführung von Kern- und Randzeiten könnte die Betreuungsqualität beeinträchtigen.
- Unzureichende Finanzierung: Die geplante Finanzierung reicht weiterhin nicht aus, um notwendige Standards zu halten.
- Steigende Bürokratie: Zusätzliche administrative Anforderungen belasten Kitas und Fachkräfte.
- Abbau von Fachkraftstandards: Die Standards für Fachkräfte könnten gesenkt werden – auf Kosten der frühkindlichen Bildung.
Wer warnt? Das Kita-Bündnis NRW (educcare, Fröbel, Kitea, Outlaw, VKJ Ruhrgebiet) und der Deutsche Kitaverband (DKV) sehen die Reform als Schritt in die falsche Richtung.
Fragen?
Wir helfen Ihnen gerne weiter.
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